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Hintergrund
Ohne Schulabschluss haben philippinische Jugendliche kaum eine Chance auf eine einigermaßen bezahlte Arbeit. Die Schulgebühren auf den Philippinen sind so teuer, dass nicht einmal Durchschnittsverdiener diese bezahlen können. Hinzu kommt, dass die Familien auf den Philippinen im Schnitt zwischen fünf und sechs Kinder haben, die alle die Schule besuchen möchten. Oftmals aber tragen sie schon in frühen Jahren zum Lebensunterhalt der Familie bei, anstatt in die Schule zu gehen. Später rächt sich das versäumte, denn die fehlende Ausbildung macht sich in Arbeitslosigkeit und niedriger Bildung deutlich und führt unter anderem wieder zu hoher Kinderzahl unter ärmlichen Verhältnissen.
Mein Name ist Mario Dietrich, ich bin 34 Jahre alt, Gartenbau-Ingenieur und seit sechs Jahren selbständig im Garten- und Landschaftsbau in Pfaffenhofen tätig. Im Jahr 2003 war ich als Entwicklungshelfer für den Deutschen Entwicklungsdienst DED auf den Philippinen und begleitete ein Umweltmanagementprojekt auf der Insel Negros in den Zentral-Philippinen. Währenddessen entstand aus einer Privatinitiative eine Selbsthilfegruppe, die aus gesammelten Softdrink-Packerl bunte Taschen, Kulturbeutel und Rucksäcke nähte. Ich habe dieses Projekt im Bereich Produktion, Management und Vermarktung unterstützt und auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland im Frühjahr 2004 weiter begleitet.
Ich spreche fließend Cebuano, die Sprache der Region und bin so den Menschen vor Ort vertrauenswürdig und der Entwicklung sehr nahe. Durch jährliche Projektbesuche und wöchentliche Telefonkontakte habe ich ständig Kontakt zu den Projektmitgliedern. Dieses Vertrauensverhältnis möchte ich dazu ausbauen, förderungswürdigen Jugendlichen aus deren Mitte eine gute Schulausbildung und eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Bereits laufende Patenschaften
Seit dem Herbst 2005 werden 23 Jugendliche vom Vorschulkind bis zur Collegeabsolventin durch Patenschaften gefördert. Angefangen hat alles 2004 mit Nesa. Die damals 17-jährige Nesa Ponce habe ich bei meinem Besuch 2004 am Projekt kennen gelernt. Sie musste zwei Jahre zuvor ihre Schulausbildung zu Gunsten eines Hausmädchenjobs aussetzen, da die Familie durch einen Unfall in Schwierigkeiten geraten war und Nesa nicht mehr weiter zur Schule geschickt werden konnte. Bald darauf hatte sich ein Pate gefunden, der eine Ausbildungspatenschaft für Nesa übernehmen wollte. Seither geht sie wieder auf die High School und wird dieses Jahr auf das College wechseln. Auch die 14-jährige Schülerin Christine Espiritu hat einen Paten gefunden und ist im 2. Jahr auf der Highschool in Dumaguete City. 2007 wird sie voraussichtlich auf das College wechseln. Ihre Mutter Maria näht seit 2003 in der Recycling-Initiative.
Was bringt eine Patenschaft
Mit einem Patenschaftsbeitrag von 30 Euro im Monat oder einem Euro am Tag ebnen Sie einem Kind aus den Philippinen den Weg in eine bessere Zukunft!
Ihr Patenschaftsbeitrag unterstützt die schulische Ausbildung durch den Kauf der pflichtmäßigen Schuluniform sowie Bezahlung der Einschreibegebühren, Lehrmaterial und Prüfungsgeld. Außerdem wird die kindgerechte Betreuung gefördert, die tägliche Ernährung verbessert und eine regelmäßige medizinische Versorgung ermöglicht.
Ihre Patenschaft kommt aber nicht nur dem Patenkind zugute, sondern fördert auch Entwicklungsprojekte, in denen die Patenfamilien arbeiten. Durch gezielte Maßnahmen, die sich an den Bedürfnissen vor Ort orientieren, ermöglichen Sie den beteiligten Familien, mit denen ich in enger Kooperation zusammenarbeite, eine nachhaltige Entwicklung und eine Perspektive. Eine Ausbildungspatenschaft kann alternativ auch von mehreren Paten zusammen getragen werden, denn auch mit kleinen Beträgen kann man helfen.
Eine Ausbildungspatenschaft ist eine persönliche und nachvollziehbare Hilfe. Als Pate erhalten Sie die Lebensgeschichte Ihres Patenkindes sowie seine Korrespondenzanschrift und aktuelle Fotos.
Dass Ihre Hilfe ankommt, erfahren Sie aber nicht nur durch persönlichen Briefwechsel. Von meinem jährlichen Projektbesuch bringe ich Berichte über die gesundheitliche, körperliche und schulische Entwicklung Ihres Patenkindes sowie Kopien der Einschreibungsnachweise für die Schule und Zeugnisse mit. Vom Patenkind wird ein Notenschnitt von etwa der Note 2 erwartet, um den Patenfamilien zu zeigen, dass Ihre finanzielle Hilfe auch eine Verpflichtung ist und nicht umsonst gegeben wird.
Der Verein Maninoy Patenschaft Philippinen e.V.
Um den Patenschaften einen offiziellen Rahmen zu geben, habe ich 2008 einen gemeinnützigen Verein gegründet. Die Patenbeiträge werden ausschließlich und unmittelbar zu mildtätigen Zwecken verwendet.
Die Satzung des Vereins Maninoy Patenschaft Philippinen e.V.
(Download mit rechter Maustaste -> "Speichern unter...")
Die Infobroschüre des Vereins Maninoy Patenschaft Philippinen e.V.
(Download mit rechter Maustaste -> "Speichern unter...")
Maninoy Videoclip
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